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Das Aus für alte Kaminöfen in München

Neue Münchner Brennstoffverordnung und die Folgen für Ofen-Besitzer

Der letzte Winter war sehr lange. Mitte März gab es in Süddeutschland noch tagelang Schnee. Glücklich konnte sich schätzen, wer es sich dann vor seinem Kaminofen in wohliger Wärme gemütlich machen konnte. 

Damit könnte allerdings bald Schluss sein!

In München gilt seit 2015 eine neue Brennstoffverordnung. Diese hat für Besitzer älterer Öfen ernsthafte Konsequenzen. Im Münchner Stadtgebiet droht die Abschaltung dieser alten Ofen-Modelle zum Jahresende hin.

Um weiterhin ein knisterndes Feuer an kalten Tagen genießen zu können, wird eine Nachrüstung oder ein Austausch des Kaminofens nötig. In diesem Artikel erfahren Sie, ob Ihr Ofen von der Verordnung betroffen ist, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Fristen Sie einhalten müssen.

Warum gibt es die neue Brennstoffverordnung in München?

Man kennt das ja bereits von den Autos. Auch hier wurden im Laufe der Jahre immer schärfere Grenzwerte für Schadstoffausstöße beschlossen, um die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Das ist bei den Öfen ähnlich. Die besagten Öfen sind oft über 20 Jahre alt. Sie heizen unsauber und stoßen dabei verhältnismäßig viel Feinstaub und Kohlenmonoxid aus. Das ist schlecht für die Umwelt und die Luftqualität.

In den letzten Jahren haben die Hersteller von Öfen schnelle Fortschritte gemacht, was Verbrennungstechnik und Schadstoffaussoß angeht. Deswegen kann man sagen, dass mit jedem Austausch eines alten Kaminofens gegen eine neue Anlage etwas für die Umwelt getan wird: Die Feinstaubbelastung wird um ca. 73 Prozent die CO₂-Belastung um ca. 69 Prozent reduziert. Gleichzeitig wird so die Luftqualität in München und Umgebung verbessert.

Was besagt die neue Verordnung?

Öfen, die im Zeitraum von 1. Januar 1985 bis 29. Dezember 1999 in Betrieb genommen wurden, müssen im Münchner Stadtgebiet bis spätestens 31.12.2018 außer Betrieb genommen oder entsprechend nachgerüstet werden. Die meisten Öfen verfügen über ein Typenschild, auf dem Sie das Datum ablesen können.

Ausnahmen bestehen für Öfen, die folgende Grenzwerte NICHT überschreiten:

  • Staub: 0,04 g/cm
  • Kohlenmonoxid: 1,25 g/m hoch 3

Dies können Sie durch zwei Arten nachweisen:

  • Durch Vorlage einer Prüfstandsmessbescheinigung des Herstellers. Diese ist allerdings für alte Öfen meist noch nicht verfügbar
  • Durch eine kostenpflichtige Messung des Schornsteinfegers

Falls Ihr Ofen betroffen ist von der Verordnung, haben Sie Drei Möglichkeiten:

  1. Der Ofen wird außer Betrieb genommen und nicht mehr benutzt. Dies ist wohl keine Alternative für Ofen-Besitzer, die den Luxus eines wärmenden Kaminfeuers an kalten Tagen gewohnt sind.

     
  2. Sie rüsten Ihren Ofen nach. Von dieser Variante raten Experten aus zwei Gründen ab:

    Erstens sind die betroffenen Öfen meist über 20 Jahre alt. Für ein technisches Gerät, was dieser Belastung ausgesetzt wird, ist dies ein stolzes Alter. Die Verbrennungstechnik war nicht auf die heute geforderten geringen Emissionswerte ausgelegt.

    Außerdem sind Nachrüstsets relativ teuer (um die 1000 Euro). Da die Filtertechnik noch nicht in voller Breite im Markt etabliert ist, liegen die Preise derzeit deutlich höher, als man es ursprünglich erwartet hatte. Die Grenzwerte beziehen sich auf Staub und Kohlenmonoxid. Die Filter entfernen jedoch nur einen gewissen Staubanteil aus den Rauchgasen. Möglicherweise reicht der Filter daher gar nicht aus, um die Grenzwerte für Kohlenmonoxid einzuhalten.

     
  3. Sie tauschen den alten Ofen gegen ein neues Modell aus. Dies bringt viele Vorteile mit sich.

Vorteile eines neuen Kaminofens

Zum einen natürlich ist eine neuer Kaminofen gut für die Umwelt: Moderne Öfen arbeiten emissionsarm und hocheffizient - sie erfüllen die strengen Grenzwerte, die ab 2019 gelten. Außerdem heizen sie sehr effizient. Dadurch benötigen Sie weniger Brennholz und sparen bares Geld. Der Austausch ist somit auch ökonomisch sinnvoll. Denn die moderne Technik bringt einen höheren Wirkungsgrad und eine bessere Energieeffizienz mit sich: Es wird deutlich weniger Brennstoff verbraucht.

„Neben dem Umwelt-Aspekt überzeugen moderne Kaminöfen auch mit weiteren Argumenten: Sie bieten abwechslungsreiche und teilweise außergewöhnliche Designs. Außerdem hat sich der Komfort der Handhabung in den letzten Jahre stark positiv entwickelt“, betont Henrik Hansen, Geschäftsführer von Kaminofen-muenchen.

In den letzten Jahren haben sich Kaminöfen stark entwickelt. Tendenziell steht das Design bei den neuen Modellen im Vordergrund. Das bedeutet: Große und hohe Brennkammern, die einen perfekten Blick auf die Flammen erlauben. Außerdem sind Extrafunktionen sehr beliebt, wie beispielsweise drehbare Brennkammern. Damit behalten Sie das Feuer von mehreren Seiten im Blickfeld.

München als Vorreiter

München ist mit dieser Verordnung ein Vorreiter. Anfang 2010 trat in Deutschland die neue Bundes-Immissionsschutzverordnung für Kleinfeuerungs-Anlagen in Kraft. Schrittweise müssen nun bis 2024 alle Kamin- und Kachelöfen mit einem Feinstaubausstoß von über 0,15 Gramm pro Kubikmeter (g/m³) und Kohlenmonoxid-Emissionen von mehr als 4 g/m3 außer Betrieb genommen oder mit einem speziellen Filter nachgerüstet werden. Die größten Luftverpester werden also nun nach und nach aus dem Verkehr gezogen.

Sommerangebote nutzen

Unsere Empfehlung: Warten Sie nicht auf den nächsten Winter, um sich darum zu kümmern, ob Sie einen neuen Kaminofen benötigen. Ihr Kaminkehrer bietet Ihnen Auskunft.

Falls Sie einen neuen Kaminofen kaufen, bietet es sich an, dies jetzt zu tun. Wie bei Klamotten gibt es auch hier einen Winterschluss-Verkauf. Die Modelle der abgelaufenen Saison werden meist abverkauft, um Platz für die neue Kollektion zu schaffen. So sparen Sie oft bis zu 20 Prozent des Originalpreises. Zudem profitieren Sie oft von kürzeren Wartezeiten bei der Montage, da bei den Kaminofen-Händlern jetzt die Nebensaison beginnt.

Informieren Sie sich hier über Ihre vielen Möglichkeiten bei Kaminofen-Muenchen hier: www.kaminofen-muenchen.com

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